Bei ausgewogenen Mischfonds sind die Einlagen im Verhältnis 1:1 aufgeteilt. Fondsgesellschaften können die Verteilung der angelegten Gelder je nach Marktlage variieren. So haben sie die Gelegenheit, bei steigenden Börsenkursen den Anteil der Aktien zu erhöhen, damit sie an der Hausse (steigende Kurse an der Börse) gewinnen können.
Die so genannten Targetfonds sind eine besondere Form der Mischfonds. Targetfonds haben im Vergleich zu klassischen Mischfonds eine feste Laufzeit und richten ihre Anlage auf das Ende der Laufzeit aus. Diese Fonds legen ihr Kapital zu Beginn in risikoreiche Wertpapiere, wie Aktien, an. Gelangt der Fonds an das Laufzeitende, wird eher in risikoarme Anlageformen, wie Renten und Geldmarktanleihen investiert. So kann das erwirtschaftete Kapital gesichert werden. Die Emittenten bieten ihren Kunden daher meist eine ganze Reihe solcher Fonds mit unterschiedlichen Laufzeiten an, um die unterschiedlichen Anlagevorstellungen der Kunden abdecken zu können.
Die dynamische Umschichtung ist eine neuere Form der Mischfonds, die an den Wirtschaftszyklus gekoppelt sind. Hierbei werden Anlageklassen und Branchengewichtung der aktuellen Phase des Wirtschaftszyklus wie Abschwung, Aufschwung, Überhitzung und Stagflation angepasst. Mischfonds gelten als sichere Anlage, jedoch werden hohe Erwartungen nur selten erfüllt, da kaum ein Fondsmanager die Entwicklung der Fonds stets richtig einschätzen kann. Zudem schwanken steuerpflichtige Erträge oft stark, da die Anleihenquote variiert. Dies wiederum erschwert eine vernünftige Steuerplanung.