Investmentgesellschaften und Investmentfonds - Definition und Hintergrundwissen
 


 
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Investmentfonds
Ein Investmentfonds ist eine Geldanlageart, bei der das Anlagerisiko an sich dezimiert ist. Dies ergibt sich aus der Anlage selbst, die durch die Kapitalanlagegesellschaft oder die Investmentgesellschaft kontrolliert und verwaltet wird. Diese Gesellschaften investieren dann gesammelte Gelder in sehr vielen verschiedenen Bereichen, wodurch das Risiko sinkt. Man nennt das auch Streuung. Angelegt werden die Gelder zum Beispiel in Immobilien, in Aktien oder auch am Geldmarkt.


Kapitalanlage Investmentfonds



Legt man sein Geld in einen Investment Fond an, dann wird man somit Anteilseigner am Investment Fond. Dadurch ergeben sich Ansprüche bezüglich der Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe genauso wie die Tatsache, dass das Fondsvermögen sicher ist, es handelt sich nach deutschem Recht um Sondervermögen, was bedeutet, dass selbst im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft das Geld sicher ist und dem Anleger zurück geführt werden muss.

Investmentfonds bieten den großen Vorteil, dass der Anleger seine Investitionen sehr breit gefächert anstellt und sie gleichzeitig nicht selbst verwalten muss. Kaum eine andere Anlageart ist derartig sicher und kontrolliert, zumal die Fonds in Deutschland einer staatlichen Genehmigung bedürfen und einer ständigen Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegen.

Bekanntermaßen gibt es für einen Investment Fond einen so genannten Ausgabepreis und einen Rückgabepreis. Hierbei ist noch wichtig zu wissen, dass der Unterschied zwischen beiden Preisen, der immer gleich bleibt, als Ausgabeaufschlag bezeichnet wird und meist eine Abschlussgebühr - meist in Höhe von 5% - für den Anleger darstellt.

Tipp: Über Fondsvermittler kann man den Ausgabeaufschlag bei der Kapitalanlage bei Investmentfonds oft rabattiert erwerben. Sparen Sie zum Beispiel das komplette Agio beim Erwerb von Investmentfonds.

 

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