Die Rendite der einzelnen Fonds ist außerdem abhängig von der Güte des Fondsmanagements. Staatlich zertifizierte Fondssparpläne müssen das angesparte Kapital garantieren. Eine Mindestrendite wie bei der Rentenversicherung gibt es jedoch nicht. Das Fondssparen als regelmäßige Investition eines Geldbetrages kann auch außerhalb einer vertraglichen Bindung erfolgen, indem ein Anleger bei einer Fondsgesellschaft oder direkt bei einigen Börsen Anteilsscheine kauft. Vielfach geschieht dies durch Vermittlung einer Bank oder eines Vermögensberaters. Die erworbenen Fondsanteilscheine werden in einem Wertpapierdepot aufbewahrt.
Geht der Anleger mit einem Fond Sparplan eine vertragliche Bindung zur regelmäßigen Einzahlung bei seinem Vertragspartner ein, gewährt ihm der Vertragspartner in vielen Fällen Kostenvorteile gegenüber dem vertraglich ungebundenen Fondssparen. Kosten entstehen dem Anleger in Form des Ausgabeaufschlages, der einmalig beim Kauf anfällt, den Verwaltungs- und Managementgebühren, welche kontinuierlich anfallen, sowie den Depotgebühren.
Direktbanken und Vermittler, die mit Fondsbanken zusammenarbeiten, offerieren Depots, bei denen ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewährt wird. Das Zahlungsintervall kann meist in, von der jeweiligen Fondsgesellschaft vorgegebenen, Perioden frei gewählt werden. Am Ende der Sparphase kann der Anleger frei über sein angespartes Vermögen verfügen.